Häufige Fragen
Was Eltern uns am häufigsten fragen. Wenn eure Frage fehlt, schreibt uns einfach.
Einstieg
Ab welchem Alter kann mein Kind mitmachen?
Bei uns geht es mit sechs Jahren bei den Wichteln und Wölflingen los — praktisch mit der Einschulung. Eine Biberstufe für Jüngere führen wir derzeit nicht.
Nach oben gibt es keine Grenze im üblichen Sinn: Die Stufen reichen bis zwanzig, danach kann man Leiter*in werden oder als Erwachsene*r mithelfen.
Kann mein Kind mitten im Jahr einsteigen?
Ja. Das Pfadijahr beginnt zwar im September, aber es ist kein Kurs, den man von Anfang an mitmachen muss. Wer im Februar dazukommt, ist in der dritten Heimstunde mit drin.
Bei den GuSp wird die Patrulleneinteilung im Herbst gemacht — wer später kommt, wird einer bestehenden Patrulle zugeteilt.
Wir wollen zu den WiWö — gibt es eine Warteliste?
Bei den Wichteln und Wölflingen ist der Andrang groß. Deshalb bitten wir euch, nicht unangemeldet vorbeizukommen, sondern vorher einen Schnuppertermin mit der Stufenleitung auszumachen — wiwoe@pfadfinder-steyr.at.
Der Grund ist nicht Bürokratie, sondern Gruppengröße: Eine Meute funktioniert nur bis zu einer bestimmten Anzahl. Kämen an einem Freitag plötzlich fünf zusätzliche Kinder, ginge das zulasten aller — auch derer, die schon dabei sind.
Wir führen eine Liste und melden uns, sobald ein Platz frei wird. Wie lange das dauert, hängt davon ab, wie viele Kinder gerade zu den GuSp aufsteigen. Fragt einfach nach — wir sagen euch ehrlich, womit ihr rechnen könnt.
Bei den anderen Stufen gibt es diese Einschränkung derzeit nicht.
Mein Kind kennt dort niemanden.
Das ist der Normalfall, nicht die Ausnahme. Die meisten kommen ohne jemanden zu kennen.
Sagt uns vorher kurz Bescheid, wenn ihr das erste Mal kommt. Dann nehmen wir uns Zeit für eine Vorstellungsrunde, und jemand aus der Stufe kümmert sich in den ersten Wochen gezielt darum, dass euer Kind Anschluss findet.
Wie viele Male kann man unverbindlich schnuppern?
Dreimal. Das kostet nichts und verpflichtet zu nichts.
Danach entscheidet ihr — und wenn es nicht passt, ist das völlig in Ordnung. Pfadfinden ist nicht für jedes Kind das Richtige, und das merkt man am besten, indem man es ausprobiert.
Bei den WiWö braucht es vorher einen Termin, weil der Andrang dort groß ist. Bei allen anderen Stufen genügt eine kurze Nachricht, damit wir euch erwarten.
Was kostet die Mitgliedschaft?
Es gibt einen jährlichen Mitgliedsbeitrag. Darin enthalten sind unter anderem die Versicherung über den Bundesverband und das Material für die Heimstunden; Lager werden gesondert abgerechnet.
Die aktuelle Höhe sagen wir euch gerne persönlich — schreibt uns oder fragt bei der Schnupperstunde einfach nach.
Wichtig ist uns eines: Am Geld soll keine Mitgliedschaft scheitern. Wenn der Beitrag für eure Familie ein Problem ist, sprecht uns an. Wir finden eine Lösung, und das bleibt selbstverständlich unter uns.
Der Alltag
Was passiert bei schlechtem Wetter?
Die Heimstunde findet statt. Wir sind auch bei Regen und Kälte viel draußen — es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung.
Bitte gebt eurem Kind Sachen mit, die dreckig und nass werden dürfen. Das ist ernst gemeint: Wer Angst um seine Hose haben muss, kann nicht richtig mitmachen.
Braucht mein Kind eine Uniform?
Für den Anfang nicht. Kommt einfach in normaler Kleidung.
Das Halstuch bekommt euer Kind beim Versprechen — das ist der Moment, in dem es offiziell zur Gruppe gehört. Ein Pfadfinderhemd kann später dazukommen, ist aber keine Bedingung.
Was ist das Versprechen?
Ein kurzes, feierliches Bekenntnis zur Pfadfindergemeinschaft, das Kinder ablegen, wenn sie eine Weile dabei sind und selbst sagen, dass sie dazugehören wollen.
Es ist kein Test und keine Prüfung. Niemand muss etwas können, und niemand wird dazu gedrängt. Beim Versprechen bekommt das Kind sein Halstuch — für viele ist das ein wichtiger Tag.
Muss mein Kind zelten?
Nein. Lager gehören zum Pfadfinden dazu, sind aber nie Pflicht.
Viele Kinder fahren erst nach ein, zwei Jahren zum ersten Mal mit. Wir drängen niemanden — und wenn ein Kind nach der ersten Nacht heimwill, ist das kein Drama, sondern kommt vor.
Muss ich als Elternteil mithelfen?
Nein, ihr müsst nichts. Freuen tun wir uns trotzdem über jede Hand.
Am hilfreichsten sind meist Fahrten zu Lagern, gelegentliches Kuchenbacken für Feste und Mithilfe bei größeren Aktionen. Wer mehr machen will, findet immer etwas — wer nur sein Kind bringt und abholt, ist genauso willkommen.
Sicherheit
Sind die Leiter*innen ausgebildet?
Ja. Alle Leiter*innen durchlaufen die Jugendleiter*innen-Ausbildung der Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs — im Kern vier Wochenendseminare, dazu laufend Fortbildungen.
Alle arbeiten ehrenamtlich. Wie dieser Weg aussieht, steht auf der Seite Leiter*in werden; die offiziellen Seiten dazu findet ihr bei den Pfadfinder*innen Oberösterreich und beim Bundesverband.
Mein Kind hat eine Allergie oder braucht Medikamente.
Sagt uns Bescheid — am besten schriftlich, damit nichts untergeht.
Wir besprechen das vertraulich im Leitungsteam der Stufe. Für Lager gibt es zusätzlich ein Gesundheitsblatt, auf dem Allergien, Medikamente und Notfallkontakte stehen.
Chronische Erkrankungen sind kein Hindernis. Wichtig ist nur, dass wir davon wissen.
Eure Frage war nicht dabei?
Schreibt uns — wir antworten meist innerhalb weniger Tage. Und wenn dieselbe Frage öfter kommt, landet sie hier auf der Seite.